Global Volunteer Tag: "Wir helfen gern!"

Gemeinsam mit seinen DHL-Kollegen steht Hendrik Meiner beim Internationale Frauen Leipzig e.V. vor einer großen Aufgabe: Im Rahmen des Freiwilligenprogramms Global Volunteer Day 2016 wird er hier beim Renovieren helfen. „Zuerst reißen wir die alten Fußböden heraus, danach schleifen wir alles ab“, sagt der 37-Jährige, „es geht darum, gezielt dort zu helfen, wo die normalen Ressourcen im Alltag nicht reichen“. Dieses Projekt ist eines von insgesamt zwölf, die der DHL Hub Leipzig in diesem Jahr unterstützt.

Arbeitkraft statt Geld

Das Prinzip des Global Volunteer Days: Die Hub-Mitarbeiter engagieren sich mit ihrer Arbeitskraft in sozialen Projekten. Und das sogar in ihrer Freizeit. Hendrik Meiner findet dieses Konzept sehr gut. „Die meisten verbinden mit DHL nur Pakete. Bei diesen Aktionen sieht man auch mal die Menschen, die hinter einer Firma stehen. Wir geben DHL ein Gesicht und tun was Gutes“, so Hendrik.


Eigene Fähigkeiten nutzen

Ob zum Beispiel das Renovieren beim Frauenverein, die Arbeit in der Flüchtlingshilfe, ein Sport- und Spieletag im Seniorenheim oder die Essenausgabe bei den Delitzscher Tafeln: „Wir wählen selbst, in welchem Projekt wir gern arbeiten möchten – den eigenen Fähigkeiten und der zeitlichen Verfügbarkeit entsprechend.“ Hendrik Meiner ist vor allem die Hilfe im Seniorenheim vor zwei Jahren im Gedächtnis geblieben. „Die Pflegekräfte haben einfach oft nicht so viel Zeit, um sich so intensiv mit den Bewohnern zu beschäftigen“, sagt Hendrik.

Bedarfsgerechtes Engagement

Seine Kollegen und er haben samstags mit den -Bewohnern erzählt oder kleine Spiele gemacht. „Man muss auf die Leute zugehen und mit ihnen reden können, sich in Situationen einfühlen“. Der DHL-Prozessingenieur ist es gewohnt, in seinem Job viel zu kommunizieren. Aufgaben wie diese liegen ihm deshalb. Das Tolle daran: „Man bekommt direkt etwas von den Menschen zurück“, sagt Hendrik, „das ist wirklich schön.“