„Ein Wald für den DHL Hub Leipzig“ – der Natur etwas zurückgeben

Mit dem symbolischen Pflanzen von fünf Wildkirschen ist im Juni das gemeinsam vom DHL Hub Leipzig und dem Sachsenforst durchgeführte Projekt „Ein Wald für den LEJ Hub“ gestartet. Dabei will das Projektteam ein ungenutztes Stück Land wieder in einen dichten Wald verwandeln.

Etwas das bleibt

Dem Organisator des Projekts Stefan Macourek gefällt vor allem, dass das Projekt über viele Jahrzehnte läuft: „Wir möchten etwas schaffen, das bleibt.“ Beim Kickoff waren 25 Führungskräfte als Repräsentanten aller DHL-Bereiche mit dabei. In den kommenden Monaten werden sie sich innerhalb ihrer jeweiligen Abteilungen mit ihren Mitarbeitern im Projekt engagieren und beim Waldaufbau helfen. Stefan Macourek merkt, dass das Projekt auf Begeisterung stößt: „Das ist etwas, womit sich die Kollegen identifizieren“, sagt er, „ich finde die Vorstellung toll, dass das unser Wald ist. Darauf können wir stolz sein.“ Insgesamt ist der geplante Wald dann 0,7 Hektar groß, das ist ungefähr die Fläche eines Fußballfeldes.



Auch der Geschäftsführer des DHL Hub Leipzig GmbH, Ralph Wondrak, Initiator und großer Unterstützer des Projekts, fasst die Idee des Aufforstungsprojektes so zusammen: „Wir haben uns bewusst für ein langfristiges und nachhaltiges Projekt entschieden, das uns über die nächsten Jahrzehnte begleiten soll und bei dem jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter einen Beitrag leisten kann.“

Heiße Phase im Herbst

Wenn im Herbst die Pflanzzeit beginnt, geht es im Projekt richtig rund. Bis dahin wird der Boden vorbereitet und noch ein Zaun gebaut. Alle Mitarbeiter des LEJ Hubs haben im Laufe der Zeit die Chance, Baum für Baum das Brachland aufzuforsten.

Der Oberförster vom Hub

Der Unternehmensbereich Express Deutschland arbeitet schon länger mit privaten Waldbesitzern zusammen. „In einem Vorgängerprojekt haben die Kollegen aus anderen Bereichen bereits 10.000 Bäume gepflanzt“, erklärt Macourek. Daraus ist dann die Idee entstanden, auch für das Leipzig Hub einen ganz eigenen Wald aufzubauen. „Gemeinsam mit dem Sachsenforst haben wir es dann tatsächlich geschafft, ein geeignetes Stück Land zu finden, das auch noch in Reich- und Sichtweite des Hubs liegt“, so Macourek. „Seit dem Projektstart bezeichnen mich meine Kollegen als den Oberförster vom Hub“, sagt der 31-Jährige und grinst. Damit kann er sehr gut leben – und ist sogar ein kleines bisschen stolz darauf.